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DIÖZESANMUSEUM IN OPPELN
Das Diözesanmuseum wurde 1987 auf Initiative von Erzbischof Alfons Nossol gegründet. Es war das erste Museum in Polen, das nach dem Zweiten Weltkrieg komplett neu errichtet wurde.
Das Ziel der Institution ist es, sakrale Kunstgegenstände aus der Woiwodschaft Oppeln zu sammeln und zu präsentieren. Die Ausstellung umfasst liturgische Gewänder, Messbücher, Bücher, zahlreiche liturgische Gefäße, Reliquiare und reich verzierte Monstranzen. Das Museum beherbergt zudem eine Ausstellung zeitgenössischer sakraler Kunst. Zu den wertvollsten Artefakten der Sammlung des Diözesanmuseums Oppeln zählen das silberne Gewand Unserer Lieben Frau von Oppeln, das König Johann III. Sobieski nach der siegreichen Schlacht am Kahlenberg als Votivgabe stiftete, und die Pietà aus der Werkstatt von Veit Stoß. Die Ausstellungen des Museums sind in drei Räumen untergebracht: dem Skulpturensaal, dem Eucharistiesaal und dem Wechselausstellungssaal. Besuche sind nach Vereinbarung möglich.