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ZENTRALMUSEUM DER KRIEGSGEFANGENEN IN OPPELN UND ŁAMBINOWICE
lambinowicach
Dieses Museum widmet sich der vielschichtigen Geschichte von Łambinowice (bis 1945 Lamsdorf), die mit den dort ansässigen deutschen Kriegsgefangenen- und Repatriierungslagern verbunden ist. Seit 2002 ist der Ort eine Nationale Gedenkstätte. Die Dauerausstellung umfasst fünf Ausstellungen zu den Lagern, die sich von 1870 bis 1946 hier befanden. In dieser Zeit gab es in Łambinowice: während des Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871 ein Kriegsgefangenenlager, während des Ersten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager, in der Zwischenkriegszeit ein Lager für deutsche Umsiedler, die aus den Gebieten vertrieben worden waren, die nach der Volksabstimmung in Schlesien an Polen gefallen waren; während des Zweiten Weltkriegs
– Kriegsgefangenenlager und in den Jahren 1945-1946 – ein Umsiedlungslager/Arbeitslager für Schlesier, die auf ihre Umsiedlung ins Innere Deutschlands warteten. Neben der Ausstellung beherbergt das Museum das Lagergelände, Massengräber und Friedhöfe: ein Kriegsgefangenenlager aus dem Ersten Weltkrieg und ein Arbeitslager für Opfer deutscher Umsiedlungen von 1945 bis 1946.