MUSEUM DES OPPELNER SCHLESIENS IN OPPELN

Ein Museum mit über 100-jähriger Tradition, gegründet im Jahr 1900 als Stadtmuseum. Es ist eine außergewöhnlich interessante Institution, sowohl aufgrund seiner reichen Sammlungen zu Archäologie, Ethnografie, Geschichte, Natur und Kunstgeschichte als auch aufgrund der historischen Gebäude, die es beherbergt. Das Hauptausstellungsgebäude befindet sich im erweiterten Barockbau des ehemaligen Jesuitenkollegs. Dauerausstellungen sind auch im sog. neuen Ausstellungspavillon zu sehen. Die Ausstellungen widmen sich Themen wie der Ethnografie der Region Oppeln, der Geschichte Oppelns und der Region, Keramik aus Oberschlesien und Tułowice-Porzellan sowie der Jesuitenapotheke. Zu sehen sind außerdem ein Modell von Oppeln aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und die Galerie Polnischer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts mit Werken von Meistern wie Matejko, Kossak, Chełmoński, Malczewski, Tetmajer und Witkacy. Unbestrittenes Highlight der Sammlung zeitgenössischer Malerei ist die Sammlung von Werken von Jan Cybis, die seit den 1970er Jahren zusammengetragen wurde und derzeit die größte des Landes ist. Sie wird in einer separaten Ausstellung im Gebäude eines ehemaligen Gasthauses aus dem 19. Jahrhundert gezeigt, das heute als Museumsgalerie dient.

Das Museum besitzt auch ein neoklassizistisches Mietshaus aus dem späten 19. Jahrhundert, in dem Sie die Atmosphäre des damaligen Stadtlebens erleben können. Die Wohnungen sind in verschiedenen Stilen aus unterschiedlichen Epochen eingerichtet, vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre.

2022 wurde das Museum des Oppelner Schlesiens in Oppeln im Wettbewerb für das Beste Touristische Produkt der Woiwodschaft Oppeln mit dem OROT-Zertifikat ausgezeichnet.

Virtueller Rundgang durch das Museum des Oppelner Schlesiens