KIRCHE DES IN NYSA

Kirche des in Nysa ist ein Symbol für die Tätigkeit des Jesuitenordens in der Stadt. Die Jesuiten kamen 1622 dank Karl I., Bischof von Breslau, nach Nysa. Der Grundstein für die Kirche wurde 1688 gelegt. Der Bau war nach nur vier Jahren abgeschlossen. Kirche des

wurde als Basilika-Matroneum mit einer zweitürmigen Fassade erbaut,

inspiriert von der Kirche Il Gesù. Ein markantes architektonisches Merkmal sind die Holzstatuen von Heiligen, die mit den Jesuiten in Verbindung stehen. Im unteren Teil befinden sich die Figuren des Heiligen Karl Borromäus und des Heiligen Ferdinand von Kastilien (vorübergehend im Kreismuseum in Nysa ausgestellt), im oberen Teil die des Heiligen Ignatius von Loyola und des Heiligen Franz Xaver. Der Entwurf der Kirche stammt aus tschechischen Jesuitenkreisen, die Bauleitung hatten Mateusz Kirchberger und später Michał Klein inne. Zu den wertvollsten Schätzen der Kirche zählen die barocken Gemälde von Karol Dankwart. Ihre Hauptmotive sind Szenen der Marienverehrung. Der Brand von 1807, der mit der Belagerung der Stadt durch Napoleons Truppen zusammenhing, verursachte erhebliche Schäden an der Kirche. Von der ursprünglichen Ausstattung ist nur noch wenig erhalten. Jahrzehnte später, nach diesen tragischen Ereignissen, wurde die Kirche umfassend renoviert.

Der Hauptaltar wurde teilweise wiederaufgebaut und die Ausgestaltung der Seitenaltäre abgeschlossen. Die barocken Kuppeln wurden erst 1907 restauriert. Erstaunlicherweise wurde die Kirche im Zweiten Weltkrieg nicht schwer beschädigt. Aufgrund begrenzter Mittel und Materialmangels verliefen die Reparaturen jedoch schleppend und erfordern bis heute weitere Renovierungsarbeiten.