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JARNOŁTÓWEK
Jarnołtówek ist ein kleines Dorf am Fuße des Zuckmanteler Berglandes im südlichen Teil der Woiwodschaft Oppeln, in der Gemeinde Głuchołazy. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1268. Im Laufe der Jahrhunderte war es für Goldabbau und Hexenprozesse bekannt. Aufgrund seiner Lage am Gebirgsbach Złoty Potok wurde das Dorf häufig von Überschwemmungen heimgesucht. Die größte Flut traf das Dorf am Fuße des Gebirges im Juli 1903 und zerstörte eines der interessantesten Wahrzeichen Jarnołtóweks – die Kirche St. Bartholomäus. Kurz nach der großen Flut besuchte die damalige deutsche Kaiserin Augusta Victoria den Ort und finanzierte den Bau des noch heute bestehenden Hochwasserschutzdamms, der 1909 offiziell eröffnet wurde. Heute ist Jarnołtówek einer der wenigen Kurorte am Fuße des Gebirges mit außergewöhnlich malerischen Ausblicken in der Region Oppeln. Die wanderfreundlichen, sanften Hügel des Zuckmanteler Berglandes und der Landschaftspark Zuckmanteler Bergland mit seinen zahlreichen Wanderwegen ziehen viele Touristen an, die Erholung inmitten der Natur suchen. Dank der vielfältigen Unterkünfte und Restaurants sowie der reizvollen Umgebung an der polnisch-tschechischen Grenze ist Jarnołtówek ein idealer Ausgangspunkt,
um diese Region zu erkunden – nicht nur im Sommer.