DAS LEGENDÄRE SCHARFRICHTERSHAUS IN PATSCHKAU

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Das von zahlreichen Legenden umwobene Gebäude ist neben den Stadtmauern und der Wehrkirche das wichtigste Wahrzeichen von Patschkau. Das Scharfrichtershaus ist ein Gebäude mit charakteristischem Aussehen, das in Fachwerkbauweise errichtet wurde und unweit des Marktplatzes, direkt hinter dem Rathausturm steht. Es gibt zahlreiche Legenden und Anekdoten darüber. Der Legende nach war dies der Wohnsitz des Stadthenkers und seiner Familie über Generationen hinweg.

In Patschkau fand zwar nie eine Hinrichtung statt, dennoch wurde der Beruf des Henkers von den Einwohnern von Patschkau verachtet. Die Nachkommen der Henker wurden in keinem anderen Handwerk aufgenommen und mussten daher das Schicksal ihrer Väter teilen.

Während ihrer Ausbildung „erlernten sie Verhörtechniken“, mit denen sie selbst die unwahrscheinlichsten Taten gestehen konnten. Henker hatten oft Probleme, eine Frau zu finden, und im Todesfall wollte niemand ihren Sarg tragen. Im Haus des Henkers wurde eine städtische „Gedenkstätte” eingerichtet, in der neben einer Dauerausstellung mit historischen Exponaten in Form von antiken Gegenständen, Dokumenten, alten Drucken, Gefäßen, Postkarten und historischen Kleidungsstücken auch regelmäßig Kunstausstellungen stattfinden. Im zweiten Raum befindet sich das „Henkersyimmer”, eine Rekonstruktion der Wohnung des Patschkauer Henkers.

ACHTUNG! BITTE BEACHTEN SIE, DASS DIE AUSSTELLUNGEN IM HAUS DES HENKERS, D.H. DER STÄDTISCHE GEDENKRAUM UND DAS HENKERYIMMER AUFGRUND LAUFENDEN RENOVIERUNGSARBEITEN BIS AUF WEITERES VERSCHLOSSEN SIND!