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DOMBROWITZ
Dombrowitz ist ein Dorf im südlichen Teil der Gemeinde Chronstau, zwischen Dembio und Schulenburg, 12 km von Oppeln entfernt.
„Dambrowice” wird erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 1297 erwähnt, das sich auf die Gründung der Pfarrei Raschau bezieht. Erst im Urbar aus den Jahren 1566-1567 lesen wir von „Dumbrowicze”.
Im Jahr 1618 wird Dombrowitz als Fürstendorf erwähnt. Damals gab es dort 6 Bauern und 1 Kleinbauern. Seit jeher steht mitten im Dorf ein Holzkreuz am Straßenrand. Im Jahr 1920 ersetzte Józef Walecko das Holzkreuz durch ein wunderschönes Steinkreuz mit Figuren. Aus der Familie Walecko aus Dombrowitz stammten zwei Priester: Jan Walecko, geboren am 08. 08. 1900, gestorben am 14. 06. 1946 Józef Walecko, geboren am
08.03.1911, gestorben am 23.08.1939. Das Kreuz wurde als Dankesgabe für diese Priester aufgestellt.
An der ul. Opolska befindet sich ebenfalls ein Kreuz. Darauf ist das Datum 29. Dezember 1905
wurde Nach den Erzählungen der Einwohner von Dombrowitz wurde ein junger Mann, der einen mit Steinen zum Hausbau beladenen Karren lenkte, die Pferde scheuten – der Junge wurde zu Tode getrampelt. Um sein Andenken zu bewahren, errichteten seine Eltern ein Steinkreuz mit einer Botschaft an die Passanten und der Bitte, für ihren früh verstorbenen Sohn zu beten.
Im Dorfzentrum steht wahrscheinlich seit Mitte des 18. Jahrhunderts eine Kapelle mit Glockenturm. In der gemauerten Kapelle befindet sich eine Glocke aus dem Jahr 1777, die früher die Menschen zum Gebet aufrief und den Tod eines Einwohners von Dombrowitz sowie eine drohende Gefahr ankündigte. Im Jahr 2009 wurde die Kapelle restauriert und ist heute eine echte Zierde von Dombrowitz. Jedes Jahr findet dort ein Gottesdienst an einem Sonntag im Mai statt.
Dombrowitz ist ein typisches Bauerndorf. Es gibt hier auch einige Dienstleistungsbetriebe, darunter eine Autowerkstatt. Außerdem gibt es einen Agrotourismusbetrieb mit einem Restaurant. Es gibt einen Dorfrat und einen DFK-Verein. Mit Mitteln aus dem Dorfentwicklungsfonds und durch eigene Arbeit modernisieren und renovieren die Einwohner nach und nach den Dorfgemeinschaftsraum, der ihnen als Treffpunkt und Veranstaltungsort dient.