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FALLMIROWITZ
Chmajerowice, Chwalmierzowice, Fallmersdorf, Fallmirowitz werden erstmals 1297 in Dokumenten erwähnt.
Vom 16. Jahrhundert bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges wurde auf den Feldern um Fallmirowitz und auf den sumpfigen Wiesen Eisenerz abgebaut, das vor Ort in primitiven Schmiedeöfen geschmolzen wurde.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte hier der in der ganzen Umgebung bekannte Heiler und Spezialist für Knochenbrüche, Błażej Giesa. Auch seine Nachkommen besaßen Heilkräfte.
In den Wäldern zwischen Fallmirowitz und Derschau, dort, wo sich im 19. Jahrhundert der Steinbruch „Kamionki” befand, stand ein Schloss, in dem die Besitzer des Dorfes Dobredembie lebten: Gerko, seine Tochter Elizabeth mit ihrem Ehemann Desprimim und Konrad Smeil. Das Schloss verfiel, nachdem schwedische Truppen durch die Region Dębski gezogen war. Sein letzter Bewohner war der legendäre Räuber Madej, weshalb die Einheimischen diesen Ort „Madejs Schloss” nannten. In der Nähe des Schlosses befand sich ein Basaltberg, wo Schotter für Gleisunterbau, neue Straßen und Bauwerke gewonnen wurde.
Übrig geblieben ist ein kleiner Quellsee – Fallmirowitzer Kamionki. Jedes Jahr findet dort Ende Januar/Anfang Februar Polnisches Cross-Country-Radrennen statt.
Bei einem Besuch in Fallmirowitz lohnt es sich, die schönen Wegkapellen zu besichtigen – die Kapelle mit Glockenturm, die Kapelle des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kapelle der Heiligen Barbara.
Wir empfehlen Ihnen auch einen Besuch des schönen Spielplatzes, des Fitnessstudios unter freiem Himmel, das sich direkt nebenan befindet, und eine Pause in der Natur am „Fallmirowitzer Kamionki”.