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DER WEG DER GOLDGRÄBER IN ZIEGENHALS
Der Weg der Goldgräber wurde im Massiv des Holzberges in Ziegenhals angelegt und führt durch Orte, an denen früher Gold abgebaut wurde. Er ist gelb markiert. Die ca. 8 km lange Route beginnt am Amorek-Brunnen in Ziegenhals und führt durch folgende Orte: Grota Góralska – Naturschutzgebiet Las Bukowy – Naturschutzgebiet Nad Białką – Droga Świńska – Wiszące Skały – Kapelle St. Anna – Berghütte – Vorder-Koppe – Damm am Sarni Potok – Tal des Sarni Potok – Lichtung über dem „Górnik” (Zacisze II) – Górny Staw (Staw Łabędzi) – Kurpark – Głuchołazy Zdrój (Platz mit Amorek-Brunnen).
Der Weg führt durch das Naturschutzgebiet Białka, dessen Ziel es ist, die landschaftlichen und geologischen Werte der Schlucht des Flusses Ziegenhalser Biele mit Spuren des Goldabbaus zu erhalten. Hier sind Relikte der früheren Bergbautätigkeit aus dem 12. und 15. Jahrhundert in Form von Stollen, Waschanlagen, Tagebaustätten und Halden erhalten geblieben. Dank ihnen kann man die einzigartige Atmosphäre des „Goldrauschs” spüren. Bis heute gibt es etwa 80 Bergwerksschächte, und am Sarni Potok befindet sich eines der ältesten hydrotechnischen Bauwerke in Schlesien – ein Erd- und Steindamm, der früher zum Aufstauen des für das Goldwaschen benötigten Wassers diente. Eine weitere Attraktion ist der Durchgang durch einen ehemaligen Stollen (Grota Góralskia), der einen kurzen Tunnel bildet.
Im Jahr 2022 wurde der Weg renoviert. An ihm wurden 6 lebensgroße Holzskulpturen aufgestellt, die ehemalige Goldgräber darstellen. Jeder von ihnen zeigt eine andere Tätigkeit. Der eine gräbt einen Tunnel, der andere beleuchtet den Weg, ein weiterer wäscht Gold. Entlang des Weges wurden auch Informationstafeln mit Wegbeschreibungen sowie Karten und Fotos aufgestellt.
Die Route ist nicht sehr anspruchsvoll. Die Wanderzeit beträgt 3 Stunden.