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NATUR- UND LEHRPFAD „ÜBER DEN HOLZBERG IN ZIEGENHALS”
Länge der Strecke: 5,0 km, Gehzeit 1 Stunde 45 Minuten.
Der Pfad beginnt im Kurort von Ziegenhals am Amorbrunnen, von wo aus er auf die entlang des rechten Ufers der Ziegenhalser Biele verlaufende Promenade übergeht. Ganz am Anfang befindet sich die erste Station – „Żegnalce”. Bemerkenswert sind hier die prächtigen monumentalen Buchen (Fagus), die am Nordhang des Holzberges wachsen. Das Waldgebiet steht als Naturschutzgebiet
„Las Bukowy” (Buchenwald) unter Naturschutz. An der Promenade befinden sich außerdem Goldminenstollen aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurden im ursprünglichen Lager entlang der Quarzfeldspatadern angelegt, da in den Stollen ein besonderes Mikroklima herrschte (geringe jährliche Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit). Sie beherbergen sechs Fledermausarten, darunter die sehr seltene Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) sowie Relikte flügelloser Insekten, Krebstiere (Crustacea) und Spinnentiere (Arachnida). Hier wurde die Station Nr. 2 – „Podkowiec” (Hufeisennase) – eingerichtet. An der Promenade sind auch interessante Aufschlüsse von Quarz-Glimmerschiefer aus dem Unterdevon zu sehen. Weiter führt der Weg zur ul. Gen. Władysława-Andersa, biegt nach links ab und führt zwischen den Erholungszentren „Czerwony Kozioł” und „Skowronek” hindurch. Weiter führt der Weg zwischen Einfamilienhäusern und am Zaun der Wasserfassung des Wasserwerks von Ziegenhals entlang. Nach Erreichen des Einfahrtstors zum Gelände der Wasserfassung biegt der Weg scharf nach links ab und führt in den Wald hinein. Nach einigen Dutzend Metern erreicht man die Station Nr. 3 – „Złoty Szlak” (Goldener Weg).
Eine Fläche von etwa 9 ha auf der Ablagerungsterrasse an der Innenseite der Flussschleife der Ziegenhalser Biele wird vom geologischen und landschaftlichen Naturschutzgebiet „Nad Białką” eingenommen. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde hier Gold aus Flussablagerungen (goldhaltigem Kies und Sand) gewonnen.
Erstellt auf der Grundlage von Informationsmaterialien des ZOPK. Markierung aller Wege – weißes Quadrat mit grüner Diagonale
Bis heute sind Relikte der Schächte aus der Zeit des Tagebaus in Form von Mulden und Vertiefungen, Überresten von Waschanlagen sowie zahlreichen Halden und Haufen von gewaschenem Material erhalten geblieben. Derzeit ist das gesamte Gebiet mit einem Mischwald bewachsen, in dem Fichten (Picea) und Kiefern (Pinus) vorherrschen. Anschließend verläuft der Weg etwa 500 Meter entlang des steilen, mit gemischtem Buchenwald bewachsenen Hangs des Cornelsbergs (mit herrlichem Blick auf die malerische Schlucht der Ziegenhalser Biele) bis zu einem steilen Aufstieg entlang des trockenen Bachbettes. Von hier aus führt ein schmaler Pfad bis zum Gipfel, wobei er nacheinander die „Średnia” und „Górna Świńska Droga” sowie den blauen Wanderweg kreuzt. Nach dessen Überquerung führt der Weg zu den „Hängenden Felsen” und weiter zum Gipfel der Przednia Kopa (495 m ü.d.M.), auf dem sich die Station Nr. 4 befindet. Hier treffen 2 Wanderwege aufeinander: der gelbe und der rote sowie der grüne Naturlehrpfad. Noch vor einigen Jahren stand hier eine Berghütte mit einem Aussichtsturm aus Stein, die derzeit renoviert wird. Vom Gipfel der Przednia Kopa führt der Weg in westlicher Richtung ziemlich steil hinunter, kreuzt den Kreuzweg mit einem Kapellenkomplex, der die Kreuzwegstationen darstellt und steigt hinab zum restaurierten Kurpark. Hier befindet sich die letzte Station Nr. 5. Im Park wachsen zahlreiche exotische Pflanzen, die alpine Vegetation sieht sehr schön aus. Der durch den Park fließende Bach wurde mit Einrichtungen für selbstständige Wasserbehandlungen ausgebaut. Wir verlassen den Kurpark über einen Spazierweg neben dem Café „Amorek”.